Kolumbien – Bogotá & La Guajira

Bogotá

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Erlebnisse

Nach einem ruhigen Flug landen wir in Bogotá und werden mit einem Taxi zum Hotel Grand Park gefahren. Uns erwartet ein grosszügiges Zimmer, die Mitbenützung des riesigen Pools, des Whirlpools und der Sauna sind inklusive. Nachdem wir uns im Zimmer eingerichtet und geduscht haben, erkunden wir die 8,1 Millionen Einwohner Metropole.

1538 wurde sie gegründet und Santa Fe de Bogotá genannt. Dies ist eine Wortkombination aus dem traditionellen Namen Bacatá (ehemalige Hauptsiedlung des präkolumbianischen Volkstammes der Muisca) und der spanischen Heimatstadt Santa Fe des Eroberers Jimenés de Quesada. Ihre Entwicklung wurde immer wieder durch schwere Erdbeben und Epidemien gehemmt, welche im 17. und 18. Jahrhundert wüteten. Nach ihrer Unabhängigkeitserklärung wurde sie 1821 zur Hauptstadt von Grosskolumbien ernannt. Von da an wuchs die Stadt stetig. In den 1940er Jahren fand mit der Industrialisierung ein weiterer Fortschritt statt, in der Folge kam es jedoch immer wieder zu Aufständen und tödlichen Auseinandersetzungen. Unterdessen konnte die Mordrate erheblich nach unten korrigiert werden und auch wenn die Häufigkeit von Überfällen immer noch zunimmt, gilt die Stadt als einer der sichersten in ganz Lateinamerika.

Unsere Besichtigungstour beginnen wir, indem wir der Strasse Carrera 7 in Richtung Plaza de Bolívar schlendern und uns an den vielen Fruchtständen und -wägelchen nicht nur neugierig sattsehen, sondern auch frischen Jugo (Saft) degustieren.

Die riesige Plaza wird heute nicht mehr mit spanischen Kolonialbauten gesäumt, die meisten stammen aus der jüngeren Vergangenheit und repräsentieren verschiedene Baustiele. In der Mitte der Plaza tummeln sich Scharen von Touristen und noch mehr Tauben. Einige Leute lassen die Tiere auf ihren Armen und Köpfen sitzen und schiessen so ein paar Fotos.

Zum frühen Abendessen bestellen wir im Restaurant  La Puerta Falsa eine hier typische Suppe, die Ajiaco Santafereño.

Sie wird aus drei verschiedenen Kartoffelsorten gemacht und mit Huhn, Reis, Avocado, Kapern und Maiskolben serviert. Dazu trinken wir einen Jugo Mango und einen Jugo de Curuba con Leche (Curuba-Saft mit Milch, also einen Milchshake). Anschliessend begeben wir uns ins Hotel zurück und geniessen die Sauna und den grossen Pool.

Den nächsten Tag starten wir ausgeruht mit dem Besuch des Weltbekannten Museo del Oro (Goldmuseum), welches über eine gigantische Sammlung von über 55000 Goldstücken und anderen Exponaten von allen grossen Kulturen Kolumbiens vor der spanischen Eroberung verfügt. Die Ausstellungsstücke sind nach Themenbereichen und Regionen geordnet. Auf Beschreibungen ist nachzulesen, wozu die Gegenstände benutzt wurden oder wozu die Schmuckstücke dienten. Dabei wird klar, welchen Stellenwert religiöse Riten und Tiere in der präkolumbianischen Zeit hatten.

Nach der Besichtigungstour gönnen wir uns einen Jugo de Guanábana (auch bekannt als Stachelannone), anschliessend schauen wir uns die Iglesia de San Francisco an und essen im La Puerta Frontera einen Tamale und trinken dazu einen Jugo de Mora (Saft aus einer hier vorkommenden Art von Brombeere).

Die Zubereitung von Tamales soll ziemlich aufwändig sein. Der mit Schweineschmalz versetzte Maisteig wird auf ein Pflanzenblatt (z.B. Bananenblatt) gestrichen, in die Mitte kommt die vorgekochte Füllung, welche aus Fleisch (oft Hühnchen) und/oder Käse besteht. Die Seiten des Blattes werden anschliessend zur Mitte hin zusammengefaltet und als Päckchen eine knappe Stunde über dem Wasserdampf gegart. Nach dem traditionellen Essen besichtigen wir das Museo Botero. In den mehreren Ausstellungshallen werden Exponate zum Thema Pummeligkeit gezeigt – sie stammen natürlich von dem in Medellín gebürtigen, berühmtesten Künstler Kolumbiens: Fernando Botero. Weiter umfasst das Museum auch ein paar Werke von Miró, Chagall, Monet, Renoir und Picasso.

Völlig überwältigt von dem vielen Besichtigten sind wir zu schlapp, um noch den Weg zum Cerro de Monserrate, Bogotás Wahrzeichen auf 3152 Metern über Meer, auf uns zu nehmen. Stattdessen entschliessen wir uns, die Sicht auf die Stadt vom Colpatria Tower zu geniessen. Doch die Plattform hat bereits geschlossen und so spazieren wir zur Rooftop Bar Centrico, wo uns nach einigem Suchen des Einganges tatsächlich Einlass gewährt wird und wir bei einem Drink das Treiben der winzigen Menschen auf den Strassen aus den schmutzigen Fenstern des 42. Stockwerks beobachten und den Sonnenuntergang geniessen.

Mit einem Taxi geht die Fahrt am nächsten Morgen zum Flughafen und wir treten unsere Reise nach Cartagena an. Dort angekommen, erwartet uns sonnig heisses Wetter. Erst einmal müssen wir das Büro des Alamao-Mietwagenverleihs auffinden. Dabei hilft uns ein Avis-Angestellter und wenig später werden wir mit dem Auto abgeholt und zum richtigen Büro gefahren.

Taganga

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Erlebnisse

Unser kleiner grauer Chevrolet fährt nur, wenn wir zuvor einen vierstelligen Code eingeben – etwas gewöhnungsbedürftig, wie wir finden. Sogleich fahren wir aus Cartagena heraus in Richtung Santa Marta – erst vorbei an riesigen, luxuriösen Hotelanlagen, dann, nach etwa einem Kilometer, folgen kleine, zum Teil erbärmliche Blechdach-Hüttchen von verarmten Einheimischen. Beim Vorbeifahren können wir Kinder beim Ballspiel entdecken. Zwischen dem unendlich vielen Müll, welcher überall zerstreut auf den Schotterwegen vor und neben den Häuschen liegt, lugen hie und da ein Huhn oder ein Hund hervor.

Während der insgesamt vierstündigen Fahrt kaufen wir am Strassenrand frische Mangoscheiben und stehen vor allem um die Stadt Barranquilla, wo die Pop-Sängerin Shakira aufgewachsen ist, lange im stickig stinkenden Stau. Die Fahrweise in Kolumbien ähnelt einer Mischung aus aufgebrachtem Italiener und  Tuk-Tuk Fahrer Bangkoks. Fabio muss sich noch an die erschwerten Verkehrsumstände gewöhnen und sicherheitshalber lassen wir während den Fahrten eine Dashcam laufen, dass heisst die Fahrt wird durch die Frontscheibe gefilmt.
Über eine schmale Landzunge, die an Key West in Florida erinnert, gelangen wir nach Santa Marta und kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir im benachbarten Taganga das Hostal La Casa de Felipe. Das kleine Örtchen liegt wunderschön gelegen in einer Bucht.

Im Hostal duschen wir uns mit dem hier üblich kalten Wasser kurz ab und begeben uns gleich ins Restaurant Babaganoush, wo wir uns erst einen herrlichen Teller Pasta mit frischen Meeresfrüchten und anschliessend ein butterzartes Filet Mignon mit Gemüse teilen (nach unserem Geschmack das beste Stück Fleisch, das wir seit der Reise in Südamerika geniessen durften).

Geschlafen wird eher schlecht als recht, denn die Kolumbianer lieben es, die ganze Nacht hindurch zu feiern, sodass von allen Himmelsrichtungen laute Musik hörbar ist.

Nach dem wunderbaren Frühstück mit frischen Fruchtsäften im romantisch gestalteten Garten mit Hängematten machen wir uns bereits auf den Weg nach Riohacha, von wo aus wir am Folgetag die von uns gebuchte Tour mit Kaiecotravel nach La Guajira starten werden.

Departamento de La Guajira

Riohacha

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Die Fahrt führt uns durch den Tayrona Nationalpark, welcher mit seinen wunderschönen Karibikstränden, an welchen jedoch wegen der starken Strömungen gar nicht oder nur mit äusserster Vorsicht gebadet werden kann, vorbei. Der Ansturm auf den Park ist riesig, denn nach der einmonatigen Schliessung während des Monates Februar zieht es nicht nur Touristen, sondern sämtliche Einheimische ins vermeintliche Paradies. Dass die wunderbare Szenerie durch die enorme Menschenhorde und den immer Party feiernden Kolumbianern eher gestört wird, können wir uns nur allzu gut vorstellen und sind froh, in die Abgeschiedenheit La Guajiras ziehen zu können.
Das in Riohacha gebuchte und von Kaiecotravel empfohlene Hotel Castillo del Mar ist leider eine einzige riesige Baustelle.

Uns würde nach Anfrage ein Rabatt gewährt werden, doch wir ziehen es vor, die Buchung zu stornieren und eine andere Unterkunft zu suchen. Immerhin ist das Hotelmanagement so zuvorkommend und erlässt uns die Stornierungsgebühren. In der Hauptstadt des Departamento (Kanton) de La Guajira hat Kulinarisch nicht allzuviel zu bieten und so zieht es uns fürs Mittagessen in ein arabisches Restaurant. Wir teilen uns eine gemischte Platte der Hausspezialitäten.

Der gesunde Peterlisalat mundet Fabio überhaupt nicht, sodass Sara das Grünzeug alleine aufisst. Auch am Abend, als wir uns im Restaurant La Casa de Marisco einen frittierten, in Knoblauch schwimmenden Fisch teilen, geniesst Fabio lieber die fettigen Fritten als sich dem linienbewussten Salat zu widmen.

In der Nacht können wir ein weiteres Mal kaum schlafen, denn in den Gassen um das Hostal wird an diesem Samstagabend bis in die sonntäglichen Morgenstunden lautstark gefeiert. Zudem wird Sara von Bauchkrämpfen und Übelkeit geplagt und gefühlt die ganze Nacht wach gehalten.

La Guajira

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Tag 1

Todmüde begeben wir uns, nachdem wir unseren Mietwagen in Begleitung eines Mitarbeiters der Reiseagentur in einem überwachten “Parqueadero” (Parkareal) abgestellt haben, zum Büro. Mit einem mit 6 Touristen gefüllten, uralten Geländewagen geht die dreitägige Reise los. Der Offroader wird von unserem Tourguide Victor gefahren. Über asphaltierte und sandige Strassen geht es ab in die Wüste.

Unterwegs gelangen wir zum Port Manaure, wo Salz abgebaut wird.

Währnd der Besichtigung der Salzanlage kommen wir das erste Mal mit dem indigenen Volk, der Wayúu, in Kontakt. Es versammeln sich viele Kinder um uns, welche allesamt nach Süssigkeiten betteln.
Die meisten Wayúu sprechen nur Wayúunaiki, die jüngeren lernen nach und nach auch Spanisch. Die Wayúunaiki gehört zu den Arawak-Sprachen und wird in Kolumbien von etwa 140.000, in Venezuela von cirka 170.000 Menschen gesprochen. Es bestehen verschiedene Dialekte, je nach Wohngebiet.
Auf unserer kurzen Reise lernen wir lediglich folgende Wörter:

ajaaauf Wiedersehen
apayaaDanke
jamayaHallo
Zunächst lebten die Wayúu im Bereich der heutigen Guayanas, von wo sie vertrieben wurden. Auf der Halbinsel La Guajira angekommen, mussten sie ihre bisherige Wirtschaftsweise umstellen: Klimatisch bedingt wurde der Ackerbau durch Jagen, Sammeln und Fischen ergänzt. Sie leben nun verstreut über die Halbinsel in kleinen Ansiedlungen mit bis zu 250 Personen. In einer Siedlung finden sich fünf bis sechs Häuser, die zusammen ein Grosshaus bilden. Die einzelnen Siedlungen sind meist weit voneinander entfernt, um gegenseitige Konkurrenz um Anbau- und Weideflächen zu vermeiden. Hausdächer und -wände wurden früher aus Kaktusfasern bzw. Lehm gebaut, während heute zunehmend Materialien wie Zink und Zement verwendet werden. Zwischen den verschiedenen Sippen kann geheiratet werden, in einer Siedlung wohnen Angehörige unterschiedlicher Sippen. In den Ehen herrscht Polygynie vor. D.h. ein Mann kann mehrere Frauen heiraten, was als Zeichen des Wohlstands betrachtet wird.

Bei einer Pause wechselt Victor das bereits kaputte Hinterrad aus. Ersetzt wird es zwar durch ein Rad mit Luft, dafür ohne jegliches Profil.

Anschliessend geht die Fahrt weiter nach Uribia. Vor der Gründung Uribias im Jahre 1935 lag dort Chitki, die indigende Hauptstadt der Wayúu. Hier kaufen wir für die nächsten Tage Wasservorrat und Krackers für die Zwischenverpflegung für uns selbst, Süsses und Wasserbeutel für die einheimischen Kinder und Kaffee für die Erwachsenen ein. Da es Sara leider zusehends schlechter geht, begleitet Victor sie in eine Apotheke, wo sie mit verschiedensten Medikamenten gegen eine Lebensmittelvergiftung eingedeckt wird. Wir gehen davon aus, dass einer der Salate, von denen Fabio nur dürftig degustiert hatte, wohl mit verschmutztem Regenwasser “gewaschen” wurde. Nun gut, die Reise geht weiter durch die sandige Wüste, bis wir nach Cabo de la Vela gelangen. In unserer ersten Unterkunft geniesst Fabio einen leckeren, frittierten Fisch mit Reis, Bohnen und Kochbanane – die hier üblichen Beilagen, welche sich täglich wiederholen werden.

Sara quält sich mit einem salzhaltigen Wasser ?. Am liebsten würde sie sich in einem herrlich grossen, weichen und mit frischer Bettwäsche bezogenen Bett einkuscheln und schlafen. Doch die dürftige Ausstattung der Unterkunft mit Hängematten machen ihr das Auskurieren der Vergiftung nicht wirklich leicht.

So zwängt sie sich nach der Mittagspause mit den anderen Tour-Mitgliedern erneut in den Jeep. Beim Bahía Ensenada Áipia marschiert Fabio mit den anderen aus der Gruppe auf eine Anhöhe, um von oben herab ein paar schöne Fotos zu machen. Sara ruht sich unterdessen auf einer Bank im Schatten aus, Victor leistet ihr dabei Gesellschaft.

Beim Strand Ojo de Agua lässt Fabio die Drohne steigen und begeistert damit alle Anwesenden. Zum krönenden Abschluss des Tages werden wir zum Faro (Leuchtturm) Capo de Vela gefahren, wo wir einen romantischen Sonnenuntergang betrachten können. In der Unterkunft wird in den äusserst einfachen Duschen eiskalt geduscht, zum Abendessen gibt’s Crevettenreis, für Sara lediglich eine kleine Kostprobe eines gebratenen Hühnchens.

Tag 2

Die erste Nacht in der Hängematte verläuft gar nicht so übel. Victor hat uns dahingehend instruiert, diagonal in die Matte zu liegen, da dabei der Körper verhältnismässig gerade bleibt und nur eine leichte, natürliche Krümmung macht.
Das Frühstück besteht aus Arepas (gebratenen Maisküchlein), Rührei und Käse. Kurz vor der Weiterreise können wir dem Dorfmetzger zuschauen, wie er mit seinem Fahrrad das Fleisch unter die Leute bringt und fortlaufend auf dem Gepäckträger mit der Machete einzelne Stücke aus dem toten Tierkörper hackt.

Am Vormittag besuchen wir den Bahía Portete und haben einen längeren Aufenthalt an der Shellbeach.

Zum Mittagessen in Pusheo im Restaurante Marlene gibt’s für Fabio einen ganzen frittierten Fisch und Sara kosten von dem hier üblichen Ziegen-Kokos-Eintopf, welcher herrlich schmeckt. Nur schade, dass ihr Appetit sehr gering ausfällt und die Bauchschmerzen noch immer anhalten, trotz der Medikamente. Nach dem Essen geht die Fahrt weiter zu zwei Aussichtspunkten, wo wir die schöne Sicht aufs Meer und das sandige Umland geniessen. Bei den Dunas de Taroa oder Punta Gallinas erwartet uns eine eindrücklich riesige Düne, welche steil ins Meer abfällt.

Die Aussicht ist grandios, die Wellen tosen in immenser Lautstärke und die Gischt spritzt mehrere Meter in die Höhe. Überwältigt von diesem Naturschauspiel rutschen wir die Düne hinunter, das anschliessende Heraufklettern erfordert enorm viel Kraft.
Während Sara einen Spaziergang dem Meer entlang macht, lässt Fabio, zusammen mit Victor und einem Fahrerkollegen, die Drohne steigen und hält dieses Naturwunder auf der Kamera fest.

Unser nächster Stopp liegt beim nördlichsten Zipfel von Südamerika, kurze Zeit später gelangen wir zur Unterkunft Luz Maria, wo Fabio erneut die Drohne steigen lässt.

Begeistert wird er von Kindern und Einheimischen umzingelt. Gemeinsam winken sie der Drohne zu und die grossen Kinderaugen zeugen von Bewunderung.

Zum Abendessen gibt es für einen kleinen Aufpreis Langusten, welcher am Morgen frisch gefangen wurden. Das Essen ist herrlich. Später sitzen wir mit der Gruppe gemütlich zusammen und lassen bei Musik aus aller Welt, guten Gesprächen und Aguardiente (konumbianischer Schnaps aus Anis und Zuckerrohr) den letzten Abend ausklingen.

Tag 3

Am nächsten Morgen brechen wir nach dem Frühstück bereits zur Rückkehr nach Riohacha auf. Wir werden mit einem Boot durch die malerische Landschaft gegondelt.

Victor fährt unterdessen den Jeep durch den Schlamm und bleibt darin stecken.

Dennoch schafft er es rechtzeitig, uns beim Bootanlegeort abzuholen und weiter geht nun die unbequeme Fahrt nach Uribia. Dabei müssen wir, wie so oft während unserer Reise durch La Guajira, eine Absperrunge der Wayúu durchqueren. Dazu spannen sie ein Seil über den Weg, welches durch ihr Grundstück führt, damit der Jeep anhalten muss. Die geforderte “Gebühr”, um durch ihr Gebiet fahren zu dürfen, sind meist Wasser, Süssigkeiten und Kaffee. Oft erledigen die Kinder diese Arbeit.

Zwischenzeitlich muss ein Tankstopp eingelegt werden. Viele Wayúu verkaufen unterwegs in der Wüste, wo es keine Tankstellen gibt, Benzin in PET-Flaschen. Wir haben aber unseren eigenen Reservetank dabei.

In Uribia essen wir zum Abschluss zwar das Gleiche wie so oft, diesmal ist es jedoch ausserordentlich köstlich zubereitet.

Auf dem anschliessenden Weg nach Riohacha werden unsere Nerven zusätzlich strapaziert. Denn Victor düst ungebremst durch Schlaglöcher, sodass wir unsere Schädel an der Decke des Jeeps anschlagen. Ein gefährliches Überholmanöver bricht er zum Glück rechtzeitig ab. Wir sind froh, heil bei Kaiecotravel in Riohacha anzukommen und bei der Suche nach unserem Mietauto Hilfe zu erhalten, denn wir haben uns leider nicht gemerkt, wo wir das Gefährt in Begleitung eines Agenturmitarbeiters abgestellt hatten ?.

Zeitraum

28. Februar bis 6. März

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Bogotá

La Guajira

Schritte

Ein Kommentar bei „Kolumbien – Bogotá & La Guajira“

  1. Hoi zäme,
    Ich habe im heutigen Tages Anzeiger (30.4.2018) gelesen, dass zukünftig in der Schweiz Drohnen von mehr als 250 g registriert werden müssen. Die EU lässt grüssen!
    Auch müssen Besitzer einer solchen Drohne einen Test absolvieren um damit herumfliegen zu können.
    Fällt eure Drohne auch unter diese neue Gesetzgebung?
    Viele Grüsse
    Hans

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