Kolumbien – Reise von Cali bis Medellín

Cali

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In Cali wird Sara erneut von fürchterlichen Bauchkrämpfen geplagt. Fabio besorgt weitere Medikamente und nach einem halben Tag im Bett des Hotels El Peñon wagen wir einen Spaziergang zur Skulptur El Gato del Río, welche zu einem Symbol der Stadt geworden ist. Die Katze am Fluss ist 3,5 Meter hoch, 3,4 Meter breit und 3 Tonnen schwer. Das Werk stammt vom Bildhauer Hernando Tejada und wird von etlichen weiteren Katzenfiguren begleitet, die von verschiedenen Künstlern stammen.

Der Promenade entlang spazieren wir zur Kirche La Ermita. Auf dem Rückweg zum Hotel laufen wir zur Iglesia San Antonio, von wo wir die Aussicht auf die Stadt geniessen. In der hübsch dekorierten Bar El Alcornoque trinken wir eine hier übliche Lulada aus der Lulo-Frucht, auf Wunsch ist diese auch als Cocktail mit Aguardiente (kolumbianischer Schnaps aus Anis und Zuckerrohr) erhältlich. Die lang ersehnte Wanderung zum Cristo Rey und die Salsa-Night-Party müssen wir bei unserem Aufenthalt aus gesundheitlichen Gründen leider sausen lassen.

Popayán

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Mit unserem grauen Renault mit den roten Ohren kriechen wir durch den dichten Stadtverkehr nach Popayán.

Sie ist die Hauptstadt und eine Gemeinde des kolumbianischen Departamento de Cauca. Die Gemeinde hat aktuell über 280000 Einwohner, von denen etwas über 250000 direkt in der Stadt leben. Da viele öffentliche und private Bauten traditionell weiss angestrichen sind, wird Popayán auch La Ciudad Blanca genannt.
In dieser weissen Stadt besichtigen wir mehrere Kirchen und den Parque Caldas.

Zum Abendessen begeben wir uns ins Restaurante Italiano, welches von einem Schweizer geführt wird. Dies wird als erstes durch die über der Tür angebrachte Schweizer Fahne deutlich. Doch auch die Speisekarte mit Käsefondue und Racelette und die aufgehängten Plakate des Jazz Festivals von Montreux verraten die Herkunft des Besitzers.

Da Saras Magen sich wieder erholt zu haben scheint, bestellen wir gemeinsam eine grosse Pizza und eine kleine Weinbegleitung für Fabio. Zu unserer Überraschung erhalten wir vorgängig einen gemischten Salat, der Wein für Fabio stellt sich als ein Literkrug heraus ?. Wir sind begeistert über die Köstlichkeiten und als die Pizza perfekt den Extrawünschen von Sara entsprechend geliefert wird, schwelgen wir im siebten Pizzahimmel.

San Agustín

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Die Fahrt nach San Agustín durch die kolumbianische Hügellandschaft bezaubert uns im Nu. Plötzlich bricht die asphaltierte Strasse ab und die Schotterstrasse mit enorm vielen Schlaglöchern scheint kein Ende zu nehmen.

Nach einer anstrengenden Fahrt kommen wir am Nachmittag beim Hostal Pachamama an.
Im Zimmer, in welches wir geführt werden, liegen überall tote Insekten und die Glasscheiben der Fenster sind hauchdünn, die im Bad sogar zerbrochen. Auf der wunderschönen Veranda jedoch, umringt von einem herrlich blumigen Garten, fühlen wir uns sofort wohl. Wir machen die Bekanntschaft mit Rocco loco, einem noch sehr jungen und verspielten Hund, welcher stets Aufmerksamkeit und einen Spielkumpanen sucht und sofort unsere Herzen erobert.

Im Restaurant Altos de Yerbabuena teilen wir uns eine Forelle in Kräutern, zur Beilage gibt es grünen Salat mit Avocado und Papaya und Kartoffelstampf. Alles schmeckt wunderbar, doch der Fisch ist derart riesig, dass wir Mühe haben, die eigentlich für eine Person gedachte Portion gemeinsam aufzuessen.

Beim Parque Arqueológico de San Agustín erhalten wir einen Zweitagespass für die Besichtigung der verschiedenen Anlagen in der Region. Der Rundgang dauert etwa zwei Stunden. Der Park enthält insgesamt ca. 130 Statuen, die entweder an Ort und Stelle gefunden oder aus anderen Gebieten hergebracht wurden.

Neben den verschiedenen Mesitas (Statuengruppen) besichtigen wir die Fuente de Lavapatas. Es ist ein Labyrinth aus Kanälen und in Stein gehauenen, verzierten Becken. Ansatzweise sind Menschen, Schlangen und Echsen zu erkennen.

Archäologen gehen davon aus, dass hier rituelle Waschungen abgehalten wurden. Von dort aus führt ein steiler Treppenweg auf den Alto de Lavapatas, die älteste Fundstätte San Agustíns. Oben angelangt ruhen wir uns im Schatten aus und geniessen den herrlichen Blick auf das saftig grüne Umland. Anschliessend besuchen wir beim Parkeingang das Museum.

In San José de Isnos besuchen wir den zweitgrössten archäologischen Park der Region, den Alto de los Ídolos. Hier ist die grösste Statue von San Agustín aufgestellt, welche 4 Meter über den Erdboden hinausragt, ca. 3 weitere Meter verschwinden in der Erde. Noch nicht genug von Figuren und Gräbern fahren wir zum Alto de las Piedras und bestaunen abermals die Statuen und das wundervolle Umland.

Während des Aufenthaltes in San Agustín erleben wir insbesondere abends heftige Gewitter, dreimal verursacht das Unwetter einen Stromausfall im ganzen Dorf, umgefallene Bäume versperren uns die Heimfahrt nach einem Restaurantbesuch und wir sitzen abends im Dunkeln und können nur kalt duschen.

Trotz alledem bedauern wir, den liebgewonnenen Ort verlassen zu müssen und verfrachten unsere Gepäcksstücke ins Auto. Dabei treten wir beide in feuchte Hundescheisse. Das Düftchen hüllt uns sofort ein, sodass wir umgehend zurück ins Zimmer eilen und die Schweinerei (respektive Hunderei) so gründlich wie möglich abwaschen ?. Der kleine Rocco hat uns da ein tolles Abschiedsgeschenk gemacht!
Im Städtchen tanken wir den Wagen vor unserer Weiterreise voll auf. Fabio fällt zum Glück auf, dass der linke Hinterreifen kaum noch Luft hat. Vis à vis von der Tankstelle befindet sich eine Autowerkstadt, doch diese kann den Reifen nicht aufpumpen, da kein Strom vorhanden ist. Sie bieten an, das Ersatzrad zu montieren und wir nehmen das Angebot dankend an.

Desierto de Tatacoa

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Die Reise von San Agustín durch das fruchtbar grüne Gebiet ist wunderschön. Bereits am Nachmittag kommen wir in Villavieja an und uns zieht es gleich in die Tatacoa-Wüste, da das Wetter eher unsicher scheint. Und siehe da, unterwegs beginnt es doch tatsächlich zu regnen. Für die Fotos erscheint jedoch die Sonne wieder und wir geniessen die spezielle Landschaft, auch wenn die enorme Hitze uns doch etwas zu schaffen macht.

An einem Aussichtspunkt lässt Fabio die Drohne steigen und schiesst Atemberaubende Fotos und Videos der unwirklich wirkenden Gegend.

Zurück im Dorfzentrum begeben wir uns ins Restaurant Sal Si Puedes. Während des Essens flackert plötzlich das Licht und wenig später sitzen wir aufgrund eines erneuten Stromausfalls im Dunkeln! Der romantische Kerzenschein auf den Tischen zieht Unmengen von Insekten an und so sind wir bereits um 20 Uhr im Hotelzimmer. Ohne Strom funktionieren bekanntlich weder Fan, Klimaanlage noch das WiFi. Während wir betrübt darüber nachdenken, wie wir in dem 35 Grad heissen Zimmer wohl schlafen können, wird es plötzlich hell und von überall ist Jubel zu hören.

Armenia

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Die nordwärts führende Schotterstrasse von Villavieja aus ist anfänglich gut befahrbar, mit der Zeit jedoch werden die Schlaglöcher grösser. Später passieren wir eine unsicher wirkende Brücken und durchfahren zwei Tunnels, dann erst erreichen wir die ersehnte Hauptstrasse.

Wir sind erleichtert, von dort aus zügig vorwärts zu kommen, doch da haben wir uns zu früh gefreut. Denn ab Ibagué staut der Verkehr enorm und wir schleichen auf der schmalen Passstrasse, welche uns auf über 3000 Meter hoch führt, den tonnenschweren Lastwagen hinterher. Müde Fussgänger haben so die Gelegenheit, auf die langsamen Gefährte aufzuspringen und sich kostenlos transportieren zu lassen.

Am späten Nachmittag kommen wir in El Caime bei Armenia an. Von dort führt ein ca. 10 minütiger, privater Schotterweg durch eine herrliche Kaffee- und Bananen-Plantage. Am Ende des Weges erwartet uns Yudy, um uns zur hübschen Cabaña zu führen und vor allem Sara ist sofort von der spürbaren Romantik dieses Ortes verzaubert.

Fabios Gesicht zeigt erst noch wenig Begeisterung. Der Arme ist todmüde von der zwar lediglich ca. 260 Kilometer langen, jedoch gut 7 stündigen Fahrt.

Unsere Highlights während der Tage in Armenia sind folgende:

Cabaña La Luisa

Das Anwesen von Yudy, inmitten von Plantagen, ist traumhaft schön gelegen, die verschiedenen Bäume und Blumen ziehen etliche Vogelarten an, darunter auch Kolibris. Die Hütte mit dem bequemen 4 Quadratmeter grossen Bett und der lichtspendenden Fensterfront ist hübsch gestaltet und wir geniessen täglich ein herrliches Frühstück mit frischen Früchten, Eiern und den hier typischen Arepas (Maisfladen), welche mit Käse gefüllt sind. Zum Abendessen herrscht pure Romantik bei Kerzenschein und die Dusche im Freien mit wunderbar warmen Wasser ist ein Erlebnis besonderer Art.

Die nächtlichen Gewitter haben es in diesem Teil Kolumbiens in sich, denn das Knallen und Grollen des Donners ist ohrenbetäubend laut, der Boden bebt regelrecht und damit auch die ganze Hütte.

Finca Recuca

In der Finca Recuca werden wir von einem traditionell, in Weiss gekleideten Mitarbeiter herzlich empfangen und erhalten einen Begrüssungskaffee. Mit weiteren, meist spanisch sprechenden Touristen aus den USA beginnt die Tour und wir erhalten bei einem Spaziergang durch ein paar Kaffeesträucher Informationen über die hiesige Kaffeeregion. Unser Führer ist etwas übertrieben gut aufgelegt und klopft ordentlich Sprüche, bei denen wir leider nicht immer mitlachen können. Dennoch haben wir beim Verkleiden mit den in dieser Region traditionellen Kostümen viel Spass.

Fabio schwingt beim Tanz seine Hüften derart geschmeidig, dass die Frauenschar vor Begeisterung gar aufschreit und jubelt?!

Abgerundet wird die Tour selbstverständlich mit einer Kaffee-Degustation.

Jardín Botánico Del Quindío

Da die Tour durch den botanischen Garten nicht auf eigene Faust unternommen werden kann, werden wir durch den englischsprechenden Kolumbianer Crisitan auf dem ca. 2.5 stündigen Rundgang begleitet. Er erzählt viel wissenswertes über die hiesige Flora und Fauna und wir sind beeindruckt von der kolumbianischen Vielfalt und Cristians Wissen. Insbesondere faszinieren uns die Kolibris und die Schmetterlinge. Auch können wir ein Agutis beobachten.

Valle de Cocora

Über Salento fahren wir in das berühmte Cocora-Tal, um das Wahrzeichen Kolumbiens, die bis zu 60 Meter hohe Wachspalme und somit höchste Palmenart der Welt, bei einer Rundwanderung zu bestaunen. Der erst sonnig gestartete Tag wird mit wird zunehmend nebliger. Wir haben Glück und können erst die wundervolle Aussicht über das Tal geniessen und dann dem Nebel zuschauen, wie er stetig höher steigt und uns schliesslich die Weitsicht nimmt.

Kurz vor der Rückkehr zum Auto beginnt es zu regnen. Wenig später finden wir im Restaurant Fonda El Escobal einen hübschen Ort, um leckeren Kaffee zu trinken und Empenadas zu geniessen.

Filandia

In Filandia besteigen wir eine Aussichtsplattform und geniessen von dort aus den Blick auf das Städtchen und das Umland.

Im Ortszentrum sitzen wir in einem Café bei einem Stück Rüeblikuchen und geniessen die Sicht auf den Parque de Bolívar und die umliegenden farbigen Häuser und schauen dem Treiben der Leute zu.

Honda

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Auf der langen, eher langweiligen Fahrt in den Norden in Richtung Medellín liest Sara im Reiseführer über eben diese Stadt und Pablo Escobar vor und stösst dabei auf ein Ausflugsziel zu Escobars ehemaliger Hacienda Nápoles. So steuern wir neu in nordöstliche Richtung und kommen ein weiteres Mal über einen Pass bis gut 3500 Meter Höhe. Die Strassen sind auch hier, wie in der Umgebung von San Agustín, sehr schmal und kurvenreich, doch weitaus weniger frequentiert. Nach einer langen, wunderschönen Fahrt durch zerklüftete Täler und Berge kommen wir gegen Abend in Honda an.
Der Ort wird auch “Stadt der Brücken” genannt, da hier mehr als 25 Brücken über die Flüsse Magdalena, Gualí, Guarinó und die Quebrada Seca führen. Zwischen den Jahren 1850 und 1910 war der Fluss Magdalena bei Honda der einzige Transportweg zischen der Karibikküste und Bogotá im Landesinneren.

Im einheimischen Restaurant El Tizón, welches sich fast um die Ecke unseres Hotels Mesón Hondano befindet, werden wir vom Chef herzlich empfangen. Mit einer kleinen Familie sind wir die einzigen Gäste, sie feiern zu dritt einen Geburtstag. Das servierte kolumbianische Essen schmeckt aussergewöhnlich würzig und hervorragend!

Wir sind derart begeistert, dass wir sogar eine super Bewertung auf Tripadvisor hinterlassen, was uns der Chef sehr dankt. Zudem sind wir von der herzlich spontanen Einladung zum Geburtstagskuchenessen mit der Familie sehr berührt.

Pablo Escobars Hacienda Nápoles

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Wir erhoffen, in diesem Park einen Eindruck vom Ausmass Escobars krankhaften Ehrgeizes und immensen Reichtums zu erhalten. Denn sein Besitz soll aus mehreren Herrschaftshäusern, einer Stierkampfarena und exotischen “Haustieren”, wie Nilpferde und Zebras, bestanden haben. Heute, mehr als 25 Jahren nach Escobars geglückter Ermordung, steht hier ein Safari-Abenteuerpark. Mit dem eigenen Auto fährt man sozusagen durch Afrika – ein Zoobesuch besonderer Art! Zudem findet man eine Dinosaurier-Anlage, einen Wasserpark und ein Schmetterlingshaus vor. Unser Hauptinteresse gilt dem kleinen Museum, wo die blutrünstige Geschichte des legendären Kokain-Warlord Pablo Escobar Gaviria beschrieben und fotografisch dokumentiert wird.
Neugierig wagen wir uns auf das bizarre Grundstück und freuen uns erst über die spektakuläre Zooanlage, wie wir sie noch nie gesehen haben.

Es ist Sonntag und von überall her strömen vor allem Einheimische hierher, um sich zu vergnügen. Von den einstigen Schrecken der Vergangenheit ist hier überhaupt nichts zu spüren. Auch wir bestaunen die gezeigte Tierwelt und kommen bei den wohl heissesten Temperaturen, welche wir bisher auf unserer Weltreise erlebten, ziemlich ins Schwitzen. Zum Schluss unserer Rundfahrt gelangen wir endlich zum Museum.

Kolumbiens Staatsfeind Nummer Eins war wohl zum Zeitpunkt seiner Ermordung am 2. Dezember 1993 der reichste Kriminelle und meistgesuchte Mann auf der Welt. Die 1980er und 90er Jahre waren blutige Zeiten in Kolumbien. Die jährliche Mordrate lag in Medellín 1991 bei 381 pro 100’000 Einwohner. Jeder, der sich Escobars Zielen in den Weg stellte, wurde ermordet. So auch die kolumbianische Regierung, Staatsanwälte und Polizisten – selbst Frauen und Kinder wurden nicht verschont. Zudem versetzte er das Land mit Autobomben in Angst und Schrecken.

Die Ausstellung im Museum beeindruckt, macht aber auch traurig und fassungslos. Die heutige Regierung und auch die meisten Einheimischen distanzieren sich klar von der Glorifizierung dieses Terroristen, der so viel Unheil im Land und über die Landesgrenzen hinweg anrichtete.

El Peñol de Guatapé

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Im hübschen Ort bewundern wir die freskenartigen Verzierungen an den Fassaden der traditionellen Häuser. Bei vielen Gebäuden ist die untere Hälfte mit bunten Reliefs bemalt und zeigt dabei Menschen, Tiere und allerlei Schnörkel. Danach besuchen wir den El Peñol de Guatapé und steigen hierfür 659 Stufen auf den Granitmonolith hinauf.

Es ist eindrücklich, wie der dunkle Fels in der hügeligen Landschaft 200 Meter emporragt. Von oben haben wir eine herrliche Sicht über die Region – die Ausläufer des künstlich angelegten Stausees schlängeln sich um die grünen Hügel herum.

Medellín

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In der Stadt benötigen wir etwa fünf Anläufe, bis wir die Station Localiza für die Autorückgabe finden. Sie liegt versteckt unter einer Brücke, die wegen der vielen, übereinander verschachtelten Wege und anderer Brücken für unser Navi nicht eindeutig zu lokalisieren ist. Als wir es endlich geschafft haben, sind wir geschafft! Auch wenn wir den Wagen noch einen Tag länger hätten behalten können, da wir ihn auch bezahlt haben, ist es uns lieber, ihn jetzt abzugeben und zu wissen, dass der platte Reifen nicht durch uns ersetzt werden muss und wir in der chaotischen Stadt nicht noch weiter im Zickzack fahren müssen.
Mit dem Taxi gelangen wir zum Hotel Inntu und für die eine Nacht erwartet uns für wenig Geld ein wahrlicher Luxus. Das Zimmer ist gross und modern eingerichtet, auf der Dachterrasse befindet sich ein Whirlpool mit grandioser Aussicht.

Am Abend donnert, blitzt und gewittert es heftig – wir sind uns dieses himmlische Konzert bereits gewöhnt.

Bereits nach einer Nacht im Luxus wechseln wir in die vorgängig gemietete Airbnb-Wohnung, welche sich im obersten und somit 27. Stockwerk eines Hochhauses befindet. Die Aussicht auf die Stadt ist auch hier traumhaft!

Bei der Plaza Botero besichtigen wir erneut ein paar Statuen des hiesigen Künstlers, bevor wir mit der Metro und der Luftseilbahn der Linie K uns auf den Weg machen.

Wir sind überrascht, wie gut organisiert, günstig und extrem sauber diese öffentlichen Verkehrsmittel sind. Es heisst, dass man mit den Gondeln über die Ghettos der Stadt schwebt und man zu Fuss diese Gebiete eher meiden soll. Wir sind erstaunt, dass diese Wohnquartiere Slums genannt werden.

Klar, viele der Häuser haben Wellblechdächer, welche mit schweren Steinen belegt sind. Die Strassen wirken jedoch aufgeräumt und in den Strassen begegnen einem die Leute aufgeschlossen und freundlich. Auf dem Land haben wir Menschen in weit einfacheren Behausungen gesehen. Bei etwas bewölktem Wetter geniessen wir von einer Terrasse aus die Aussicht auf die Stadt und picknicken einen Lunch. Dann beginnt es zu tröpfeln und wir treten die Heimreise an.

Die Tage in Medellín verbringen wir ruhig und gemütlich und mit Vorbereitungen für die Weiterreise. Knapp 45 Minuten dauert die Fahrt mit dem Taxi zum ausserhalb gelegenen Flughafen und wir freuen uns auf das hoffentlich sonnig warme Wetter der Karibikinsel San Andrés ?.

Zeitraum

14. bis 30. März

Galerie

Cali

San Agustín

Desierto de Tatacoa

Armenia

Pablo Escobars Hacienda Nápoles

El Peñol de Guatapé

Medellín

Schritte

2 Kommentare bei „Kolumbien – Reise von Cali bis Medellín“

  1. Hoi zäme,

    Sorry für den späten Kommentar zu diesem Blog. Nok und ich waren gestern mit den Senioren unserer Firma den ganzen Tag unterwegs. Ich habe am Abend 26000 Schritte von meinem Handy abgelesen. Ich hätte nicht gedacht auf eine solch hohe Zahl zu kommen. Nok war total und ich auch sehr kaputt.

    Der Drohnenfilm von der Tatacoa-Wüste ist sensationell. Die Musikbegleitung dazu sehr passend. — Kompliment!

    Das Foto vom blinden Passagier am Lastwagenheck ist sehr gut. Das Foto könnte ich mir als grosses Poster in einer Wohnung gut vorstellen.
    Eine lange Fahrt hinter diesen stinkenden Lastwagen her, ist äusserst ermüdend. Daher verstehe ich, dass Fabio nach diesem Marathon geschafft war.

    Apropos Kaffeeanbau in Kolumbien: Habt ihr gewusst, dass im “Goldenen Dreieck” in Thailand Kaffee von hervorragender Qualität angebaut wird?

    Die Aussicht vom Penon de Guatapé ist wirklich fantastisch. Dafür hat sich der sicher sehr anstrengende Aufstieg gelohnt. –Oder habt ihr einen Lift benützt?

    Viele Grüsse
    Hans & Co

    1. Hoi Hans
      26k Schritte ist ein sehr gute Ergebnis, wir gratulieren!
      PS: Vielleicht zahlt deine Krankenkasse auch eine Schrittentschädigung, meine Krankenkasse, die CSS, erlässt 0.40 CHF pro Tag mit 10k Schritten und mehr. Bei der CSS nennt sich das MyStep.
      Uns ist kein Lift aufgefallen am Penon – nur die Treppe und die hat es in sich!
      Danke für das Kompliment zum Drohnen-Film. Die Tatacoa-Wüste war atemberaubend schön.

      LG Fabio & Sara

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