Kolumbien – San Andrés & Providencia

San Andrés

Karte

Erlebnisse

Am Flughafen in Medellín dauert das Einchecken wieder einmal etwas länger, da wir die Ausreise aus unserem nächsten Ziel, der kolumbianischen Karibikinsel San Andrés, vorweisen müssen und die Unterlagen auf Deutsch von den Mitarbeiterinnen von der Fluggesellschaft Viva Colombia nicht verstanden werden. Dieses Problem gelöst, erwartet uns bereits die nächste Hürde: Die an Fabios grossem Rucksack befestigte Angelrute kann nur mit einem Extrapreis mitgeführt werden, den wir nicht bezahlen wollen. So stopfen wir das lange Stück in den Rucksack, sodass nur noch ein kleiner Teil oben herausragt. Die Damen sind nicht begeistert, doch lassen sie uns ein Dokument unterschreiben, dass bei einem Verlust der Angelrute kein Anspruch geltend gemacht werden kann.

In San Andrés angelangt, sitzen wir in einem Taxi, wo der Fahrer trotz unserer Adressangabe nicht weiss, wohin er fahren soll. Auch als wir ihm das Navi in die Hand drücken, will er nicht verstehen, wo es hingehen soll und fährt kreuz und quer durch die Stadt. Zum Glück ruft just in diesem Moment Florian, unser Gastgeber an, und kann dem Taxifahrer genau beschreiben, wo die Unterkunft liegt. Dort erwartet er uns bereits und begrüsst uns freudestrahlend.

Da wir die Ostertage auf der Insel verbringen, hat es entsprechend viele Touristen. Der allseits beliebte Playa Spratt Bight von San Andrés Stadt, auch El Centro genannt, zieht Scharen von Menschen an. Kaum ein Platz ist frei, vor allem die begehrten Schattenplätze sind belegt.

Für die Tage decken wir uns wieder einmal mehr mit Pasta und Tomatensauce ein. Unsicher, welche Garnelen gekauft werden sollen, werden wir im Supermarkt von einem dort einkaufenden Raizal beraten, denn er besitzt ein kleines Restaurant auf der Cayo Haynes, einer kleinen Insel vor San Andrés. Raizals sind eine protestantische, afro-karibische Volksgruppe, die ein englisches Kreol sprechen.

Vor dem Hotel Sunrise finden wir einen Scooter-Verleih. Erst will der Verkäufer uns ein Motorrad für 200’000 kolumbianische Pesos für zwei Tage andrehen. Da wir das Gefährt jedoch wegen einer bereits gebuchten Tour nicht volle 48 Stunden nutzen können, lehnen wir ab und wollen weiterlaufen. Da kommt er uns mit dem Preis entgegen und verlangt für 36 Stunden nur noch 100’000 Pesos. Wir willigen ein, auch wenn wir nicht ganz nachvollziehen können, wieso die Preisreduktion derart hoch ausfällt. Kurz darauf starten wir unsere Inselumrundung.

Im Landesinneren gelangen wir auf einen Hügel, wo sich die Ortschaft La Loma, auch unter dem englischen Namen The Hill bekannt, befindet. Es soll einer der ursprünglichsten Orte der Insel und bekannt für seine Baptistenkirche sein, welche 1847 errichtet wurde und somit die erste auf der Insel war.

Für die Besichtigung bezahlen wir ein kleines Eintrittsgeld und erhalten im Museum eine 10minütige Videovorführung auf Englisch. Auch ohne Worte würde rasch klar werden, wie stolz die Gemeinde auf ihre Kirche und Gemeinschaft ist. Sie distanziert sich klar von einer Verherrlichung und Anbetung der Gottesmutter Maria und somit auch von der katholischen Kirche. Bei der anschliessenden Besichtigung des Gotteshauses fällt der Blick auf die Portrait-Bilder der ehemaligen Priester und natürlich auf die kleine, singende Chorgruppe. In Begleitung eines Baptisten besteigen wir die steilen und knarrenden Treppen zum Kirchenturm und geniessen von oben den weiten und schönen Blick bis nach San Andrés Stadt und zum Meer.

Die Fahrt geht alsbald wieder zum östlichen Strand hinunter und von dort nach San Luis. Auch hier sind die weissen Sandstrände von Menschen belagert, dennoch gehen wir hier Baden und frischen uns bei einem kühlen Getränk auf. Unsere anschliessende Weiterfahrt bringt uns zum südlichsten Zipfel der Insel, wo wir vom Restaurant Punta Sur dem Spritzen des Wassers durch die Blow-Holes und den umherkrabbelnden Krebsen zuschauen. Der Westküste entlang führt uns der Weg zur Casa Isleata und vorbei an felsigen Küstenabschnitten, wo fleissig geschnorchelt und getaucht wird. Einmal die Insel umrundet schiesst Sara bei San Andrés Stadt ein Foto von einem gestrandeten, verrosteten Schiff.

Als Fabio den Motor des Scooters wieder anlassen will, tut dieser keinen Wank. So müssen wir das Gefährt leider stossen, bis ein Einheimischer mit seinem Roller anhält und den unseren wie durch Zauberhand wieder zum Leben erweckt. Wir sind froh, die restliche Strecke deutlich zügiger vorwärts zu kommen ?.

Am Ostermorgen klopft es frühmorgens an der Tür. Der Typ vom Motorrad-Verleih will uns doch allen Ernstes weis machen, dass wir den Roller auf 11:05 Uhr zurückbringen müssen (anstatt wie vereinbart auf 17:00 Uhr). Nach seinen Angaben hätten wir die Abmachung falsch verstanden, die 100’000 kolumbianische Pesos seien für 24 Stunden, nicht für 1.5 Tage. Wenn dem so wäre und es ein Missverständnis gewesen wäre, wieso steht er nicht um 12 Uhr mittags vor der Tür und stellt fest, dass wir den angeblichen 11:05 Uhr Termin verpasst haben? Wir sind empört, derart verarscht zu werden, doch ohne schriftlichen Vertrag ist da nicht viel zu machen ?. Wir geben ihm den Schlüssel, damit er den Scooter gleich mitnehmen kann und wir uns den Weg sparen können – der Ärger ist jedoch nicht so leicht verflogen, wie er angerauscht gekommen ist. Im Gegenteil, in unseren Köpfen wetteifern etliche Rachegelüste um dem ersten Platz – es gewinnt keiner, denn alle werden sausen gelassen und machen der Guten-Wetter-Stimmung Platz.

Beim Tonino’s Marina startet unser gebuchter Tagesausflug. Wir düsen mit dem Boot zur Cayo Johnny, ein ca. 1.5 Kilometer von San Andrés entferntes, vorgelagertes Inselchen und mieten am Strand zwei Liegestühle im Schatten.

Das Wasser glitzert türkisfarben und die Wassertemperatur ist angenehm erfrischend. 3.5 Stunden verbringen wir faulenzend, anschliessend geht es mit dem Boot zum Acuario, einer überfüllten Sandbank, von wo aus geschnorchelt werden kann. Uns gelüstet das Massenplanschen nicht und so laufen wir durch das hüfthohe Wasser zur Cayo Haynes Cay hinüber.

Leider ist das Restaurant des hilfsbereiten Raizals montags geschlossen. Auf der Rückfahrt zur Hauptinsel halten wir im seichten Wasser und können mit Stachelrochen schwimmen, was uns an die tollen Ausflüge in der Südsee erinnert.

In der Stadt lässt Fabio sich an einem Vormittag die Haarpracht schneiden und den Bart stutzen, währenddessen vergnügt sich Sara in den Shops und kauft eine Spiele-Set für entspannte Abende ohne Fernseher auf Providencia, unserem nächsten Reiseziel. Zurück zuhause trifft sie auf einen traurigen Fabio, welcher um den gekürzten Bart und seine einst langen Locken trauert. Der neue Look steht ihm jedoch gut, sodass die Tränen bald versiegen. Da nachmittags Fussball angesagt ist, befinden wir uns bereits auf den Mittag in der Beer Station an der wunderschönen Playa Spratt Bight, um uns gute Plätze zu sichern. Für Fabio ist es der reinste Nervenkitzel, als zwei gleichzeitig ausgetragenen Spiele auf die verschiedenen Bildschirme aufgeteilt werden und auf “unserem” Radar die längste Zeit Störungen auftreten. Zu guter Letzt klappt es dann doch und Fabio ist überglücklich ein Spiel seiner Lieblingsmannschaft live verfolgen zu können.

Unsere Tage auf der Insel sind gezählt und so packen wir erneut. Da für den Flug von San Andrés nach Providencia nur ein grosses Gepäckstück von 15 und ein Handgepäck von 5 Kilogramm erlaubt sind, dürfen wir Florian zwei Taschen zur Aufbewahrung zurücklassen, welche er uns 11 Tage später hoffentlich zum Flughafen bringen wird, bevor wir unsere Weiterreise nach Panamá antreten werden. Bereits auf 6:30 Uhr werden wir mit einem Taxi zum Flughafen gebracht und Florian steht extra früh auf, um uns zu verabschieden.

Zeitraum

30. März bis 5. April

Providencia

Karte

Erlebnisse

Der Flug in der kleinen Maschine mit lediglich 19 Sitzplätzen verläuft ruhig, einziger Tumult ist aus dem hinteren Teil des Flugzeuges zu hören, denn da kräht ein Gockel ziemlich lautstark. Er ist sich das Fliegen mit fremden Flügeln wohl nicht gewohnt!

Von einem älteren Einheimischen werden wir mit seinem Jeep zum Frenchy’s Place gebracht, wo uns die gebürtige Französin Maria herzlich empfängt und uns in die Obhut von Luis gibt, einem sehr kleinen, schmächtigen Kolumbianer. Als er mit einer Schubkarre unsere Rucksäcke den Berg hinaufschieben will, bekommt Fabio Mitleid mit der fast unscheinbaren Gestalt und übernimmt die Kraftarbeit (und kommt dabei ordentlich ins Schwitzen ?!).
Unser Haus für die kommenden Tage befindet sich am Hang inmitten von Palmen, Büschen und einem herrlichen Garten mit Bäumen, die verschiedene Früchte und Blumen tragen, letztere sind bei den Kolibris sehr beliebt. Die Terrasse, mit wunderbarem Blick auf das Umland und das Meer, ist riesig und mit Sofa, zwei Hängematten und einem Tisch ausgestattet – wir sind im Paradies angekommen!

Unsere Erlebnisse während der Tage auf der Insel bleiben – neben dem täglichen Schlafen, Essen, Lesen und Schachspielen –  übersichtlich:

Luis

Sein bescheidenes, blaues Häuschen ist in Sichtweite von unserer Unterkunft entfernt, der kleine Mann steht uns stets zu Diensten.

Seine zwei eher scheuen Katzen verstecken sich oft im Garten. Dafür ist es ein Genuss, seinen beiden lebhaften, jungen Hunden, Negre und Tigre, beim Herumtollen zuzuschauen und von ihnen beim nach Hause kommen freudig begrüsst zu werden.
Von Luis werden wir die Tage reich beschenkt, denn immer wieder bringt er uns frische Kokosnüsse und Eier seiner Hühner. Im Garten pflückt er für uns kleine Mandarinen, welche wir zu einem Saft verarbeiten. Eines Abends klettert Luis wie ein Äffchen auf einen Papaya-Baum und holt uns ein paar Früchte herunter.

Er zeigt uns, wie gefrorene Tamarinden im Wasser eingelegt für ein säuerliches Erfrischungsgetränk sorgen und von welchen Früchten man besser die Finger lässt. Da es nachts oft regnet, kommen die hier lebenden Cangrejos (Krabben) aus ihren Verstecken und Luis sammelt sie sackweise ein, um sie uns später gekocht vorbeizubringen. Unter seiner Obhut verhungern wir garantiert nicht ?!

Einkauf

Nach dem tagelangen Genuss von Pasta mit Tomatensauce auf San Andrés sind wir dessen überdrüssig und hoffen, im hiesigen Supermarkt auf eine abwechslungsreiche Vielfalt von Frischwaren zu treffen. Das Angebot von Dosenfutter ist überwältigend gross, in dem von uns präferierten Kühlschrank mit Gemüse jedoch liegt mit einem grauen Mäntelchen überzogene Ware, von dessen wir lieber die Finger lassen. Wir müssen erst einen Scooter mieten, um zum Hauptort Providencias, Santa Isabel, zu gelangen. Die dortige Auswahl ist etwas besser als in den Tante-Emma-Läden, doch Frischwaren sind auch hier eher wenig vorhanden. Wöchentlich wird die Insel von einem Katamaran aus San Andrés beliefert. Während unseres Aufenthaltes jedoch kann das Schiff aufgrund eines Defektes nicht auslaufen, sodass in Kürze der Bestand in den Geschäften sich verkleinert und vor der einzigen Tankstelle der Insel eine riesige Warteschlange steht. Jeder Fahrer, sei es im Auto oder auf dem Scooter, führt einen zusätzlichen Kanister mit sich. Noch am gleichen Tag ist das Benzin alle und wir müssen mit unserem zu ¾ gefüllten Tank sparsam umgehen.

Fischen und Grillen

Da wir nun fast gezwungen sind, unser Essen selbst zu organisieren, wagen wir uns an ein neues Hobby und gehen mit einem Einheimischen fischen. Grosszügig mit Sonnencreme und Wasser eingedeckt, starten wir zu früher Morgenstunde unsere Angeltour. Gefischt wird auf traditionelle Art mit Silk und Haken, eine Rute benötigen wir nicht. Auf beiden Bootseiten werden die dicken Fäden an schwarzen Gummis angebracht.

Zügig düsen wir auf das offene Meer hinaus, in der Hoffnung auf einen grossen Fang. Plötzlich dehnt sich das eine Gummiband, die Geschwindigkeit des Bootes wird gedrosselt und Fabio zieht, mit Handschuhen ausgestattet, zügig das Seil ein. Leider ist es dem Fisch gelungen, sich rechtzeitig vom glitzernden Silberhaken zu befreien und so lassen wir die Schnur mit leerem Haken wieder ins Wasser gleiten. Wir üben uns regelrecht in Geduld, bis der erste Barracuda aus dem Meer gezogen wird. Fabio arbeitet auf der einen, Sara auf der anderen Seite des Bootes. Plötzlich scheint es von Fischen nur noch zu wimmeln und es werden einer nach dem anderen herausgezogen. Leider sind dabei auch ein kleiner Fisch und etliche, grünlich schimmernde Grosse dabei, doch diese müssen wieder ins Meer gelassen werden, da sie zum Verzehr viel zu viele dünne Geräte haben – für uns ein Pech, für diese Fische ihr Glück!

Schlussendlich können wir stolz auf einen Fang von zwei Barracudas und zwei Jacks blicken.

Unser Begleiter nimmt die Tiere am Strand aus und füttert mit den Innereien die kleinen Fische.
Am Abend entfacht Luis ein Feuer hinter unserem Haus und bei Sonnenuntergang sitzen wir bei gemütlicher Glut zusammen und schauen dem in Alufolie eingepackten Barracuda und den Platanos (Kochbananen) beim Garen zu.

Zu dritt geniessen wir anschliessend auf der Terrasse das Festmahl. Auch wenn das Spanisch von Luis viel zu vernuschelt und zu schnell gesprochen wird und seine Schwerhörigkeit die Kommunikation zusätzlich erschwert, verstehen wir uns mit Gestik und etwas Wein doch irgendwie ?.

Schnorcheln

Auf 10 Uhr sind wir wieder mit unserem Fischer vom Vortag verabredet und wir begeben uns auf eine Schnorcheltour rund um Providencia.

Wir geniessen die Unterwasserwelt erst beim Morgan’s Head.
Dieser Fels, welcher wie ein Menschenkopf aussieht, wurde nach dem Piraten Henry Morgen benannt.

Morgan hatte die Insel im 17. Jahrhundert besetzt und für seinen Angriff auf Panamá-Stadt als Basis genutzt. Noch heute glauben viele, dass Schätze auf Providencia sowie San Andrés versteckt sind.

Unseren zweiten Stopp verbringen wir erst auf der Cayo Cangrejo mit wunderbarer Sicht auf das türkisfarbene Meer und auf die Hauptinsel Providencia.

Anschliessend schnorcheln wir im seichten Wasser und können einer Schildkröte beim Fressen zuschauen, die sich durch nichts stören lässt.

Bei den Tres Hermanos (vgl. Titelbild) staunen wir über die hier lebenden und brütenden Vögel, sie umkreisen die drei Inselchen in Scharen.

In der Nähe schnorcheln wir ein letztes Mal, auch hier staunen wir über die schöne Fischvielfalt und die klare Sicht unter Wasser, welche für wunderschöne Fotos sorgt.

In der Ferne sichten wir einen riesigen Barracuda, von dem wir lieber etwas Abstand halten. Denn diese Fische können bis zu zwei Meter lang werden und haben den Ruf, für Menschen gefährlich zu sein. In manchen Gegenden werden sie mehr gefürchtet als Haie. Grosse Barracudas werden von glitzernden Gegenständen zum Angriff verleitet, daher blinken und blitzen auch die metallenen Haken der Fischer. Die grossen Unterkieferzähne dieser Tiere können schwere Wunden reissen, die zu grossem Blutverlust führen können. Sie sollen jedoch nur einmal zubeissen und würden dann wegschwimmen.

Pferderennen

Jeden Samstag findet ein sattelloses Pferderennen am Bahía Suroeste statt, an welchem wir natürlich auch teilnehmen. Da niemand so genau weiss, wann es startet, verpassen wir es fast. Nur knapp schaffen wir es, von unserer Meeresfrüchteplatte für zwei Personen aufzuschauen und einen Blick der beiden Pferde zu erhaschen, die am Strand vorbeidüsen.

Weit spektakulärer verhaltet sich das hinterher trabende und johlende Volk, welches, wie wir erfahren, ordentlich Geld auf das eine oder andere Pferd gewettet hat. Entsprechend gross ist das Jubeln und Schimpfen, je nachdem, welcher Einsatz vervielfacht oder Flöten gegangen ist.

Das Trainieren eines Reiters mit seinen beiden Pferden an den Morgen zuvor hat uns an dem ruhigen, verlassenen Strand weit mehr beeindruckt als das Pferderennen selbst.

Rund um die Insel

Freshwater Bay

Beim kleinen Dörfchen Aguadulce, wo auch unsere Unterkunft auf einem Hügel steht, liegt dieser kleine, hübsche Strand, an dem es sich gut im seichten Wasser abkühlen lässt.

Bahía Suroeste

Der Strand, welcher auch South West Bay genannt wird, ist palmengesäumt, lang und unserer Meinung nach paradiesisch schön. Zur frühen Morgenstunde ist er absolut menschenleer. Aber auch tagsüber hält sich die Besucherzahl in Grenzen, ausser an Samstagen, wenn das traditionelle Pferderennen stattfindet.

Bahía Manzanillo

An dem malerischen Strand liegt die gemütliche Roland Roots Bar. Wir erleben hier heftigen Regen und schönsten Sonnenschein – ein Ort, wo nicht nur die Seele baumeln gelassen werden kann!

Almond Bay

Hier geniessen wir das warme Wasser bei eher windigem und weniger sonnigem Wetter und wollen am liebsten gar nicht mehr raus an die frische Luft.

Santa Catalina

Die kleine Insel im Norden ist mit der Hauptinsel von Santa Isabel über eine Ponton-Brücke verbunden und nur zu Fuss erreichbar.

Da sie den Gezeiten stark ausgesetzt ist, variiert die Anzahl der Strände. Wir wandern zum Morgan’s Head, um von dort aus die Drohne zu starten.

Restaurants

Miss Elma

In diesem Restaurant am Freshwater Bay schlürfen wir immer mal wieder einen leckeren Jugo und lassen den Blick über das ruhige Meer schweifen.

Café Studio

Das hübsche Restaurant wird von einem kanadisch-raizalischen Paar geführt und das Essen ist himmlisch. Wir kommen immer wieder an diesen Ort zurück, weil es das einzige Restaurant ist, welches bis fast zum Schluss unseres Aufenthaltes über Mangos verfügt, welche wir am liebsten als Jugo mit Leche geniessen.

Deep Blue

Wir teilen uns in diesem Restaurant, welches wohl zum schicksten Hotel der Insel gehört und an der Maracaibo Bay liegt, eine butterzart gegarte, in Knoblauch schwimmende Languste. Den romantischne Abend mit bezauberndem Blick übers Meer auf die Cayo Cangrejo geniessen wir in vollen Zügen.

Roland Roots Bar

Hier am Manzanillo Bay begrüsst uns der bereits grauhaarige, raizalische Besitzer Roland von seiner Hängematte heraus und wir stillen unseren Durst bei einem frischen Mandarinensaft und einer Piña Colada und geniessen die gemütliche Stimmung bei Reggae-Musik.

Caribbean Place

Dieses zauberhafte Restaurant in Aguadulce, zu dem ein mit Weinfalschen gesäumter Weg führt, serviert leckere Burger und köstliche Langustinos (Garnelen). Hier geniessen wir den letzten Abend auf Providencia und zu unserer Freude wird er musikalisch begleitet. Zum Song “Hello Providence” trällert das ganze Restaurant lautstark mit:

„San Andrés is not my Home, Providence is my Home!“

Tiere

Krabbenwanderung

Zwischen April und Juli wandern die Cangrejos von den Hügeln zu den Stränden hinab, um ihre Eier zu legen. Einige Wochen später schlüpfen die Jungtiere und wandern aus dem Meer die Hügel hinauf. Die Strassen sind dann oft tagelang gesperrt, um die Krabben auf ihrer Wanderung zu schützen. Auf der Speisekarte der Restaurants verschwinden zu dieser Zeit die Gerichte mit diesen Tieren. Wir selbst werden von dieser Massenwanderung leider nicht Zeugen.

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Echsen

Für uns weitaus eindrücklicher ist die grosse Anzahl an hier lebenden und im Buschwerk sichtbaren, farbenfrohen Echsen.

Abreise

Um 7 Uhr steht das Taxi an der Strasse bereit, welches uns zum Flughafen bringt. Herzlich werden wir von Maria verabschiedet, Luis ist leider unpässlich ?.
Am Flughafen hat unser Gepäck angeblich ein “Übergewicht” von 5 Kilogramm, dabei überschreiten wir das Maximum bei weitem nicht! Wir sollen bezahlen, doch wir weigern uns vehement. Dennoch werden wir für den Flug zugelassen und kommen heil in San Andrés an. Dort treffen wir uns wie vereinbart mit Florian und er bringt uns unsere Habseligkeiten, bevor wir den Flug mit Copa Airlines nach Panamá antreten.

Zeitraum

5. bis 15. April

Galerie

San Andrés

Providencia

Schritte

9 Kommentare bei „Kolumbien – San Andrés & Providencia“

  1. Hallo ihr zwei!
    Wir wollen dieses Jahr auch nach Providencia – danke für eure wertvollen Tipps! 🙂 Habt ihr einen Kontakt zu eurer Unterkunft, die ihr dort hattet?
    Vielen Dank und liebe Grüße, Laura

    1. Hallo Laura

      Geh doch bitte zu Tripadvisor and schau die mein Profil an Silvio G.
      Dort habe ich einige Bewertungen gemacht.

      Viel Spass in Providencia
      Silvio

    2. Hallo Laura

      Die Unterkunft kann online gebucht werden. Suche nach Frenchy’s Place.

      Gruss
      Fabio

  2. Super Idee.
    Vielen Dank.
    Wir haben ein Hostal in Capurgana. Heisst Hostal Capurgana.
    Ist an der Grenze zu Panama.
    Wirklich auch interessant zu besuchen. Speziell, wenn man die San Blas Inseln besuchen will.
    Wir verrechnen 9’000.– Pesos per Kilo fuer die Wäsche.
    Bei weiteren Fragen einfach melden.
    Wir sind auf Booking.com und TripAdvisor.
    Saludos
    Silvio

  3. Vielen Dank fuer eure Eindrücke und Erfahrungen.
    Wir sind in San Andres und werden Providencia besuchen.
    Bei unseren Reisen suchen wir immer “Loundries” ;Wäsche Services, wo per Kilo gewaschen wird.
    Also öffentliche Plätze fuer die Wäschereinigung.
    Im Hotel wir ja immer per Stück verrechnet.
    Leider hat uns die Touristeninformation gesagt, dass es in San Andres keine öffentliche Services gibt……….
    Nun fragen wir uns, ob es so etwas auch nicht in Providencia gibt.
    Habt Ihr Tipps und Anregungen, Erfahrungen ?
    Saludos
    Silvio

    1. Hi Silvio

      Wir haben weder auf San Andrés noch auf Providencia gewaschen. Das gute ist du benötigst neben der Badehose auch nicht viele weitere Kleider.
      Tipp: Neben den teuren Loundries lieber ein Airbnb buchen. Dort kannst du bei Ausstattung nach Waschmaschinen filtern. Diese sind zumeist im Preis inbegriffen und mach kann soviel waschen wie man möchte.

      noch eine schöne Reise
      Fabio y Sara

  4. Hoi zäme,
    Endlich ist die E-Mail freie Zeit vorbei. Was Gutes hatte die Zeit aber auch: Ich habe 2 Blogs von euch vor mir und freue mich riesig sie zu Lesen!

    Eine Foto von San Andrés hat mir in diesem Blog besonders gut gefallen: “La mejor cosa es uns sorisa” steht auf der farbigen Mauer. Dies ist einer meiner Leitsprüche und heisst übersetzt: “Die beste Sache ist ein Lächeln”! Meine persönliche Version ist: ” Beginne jeden Tag mit einem Lächeln”.
    Ich nehme an das rote Auto am Strand wechselt von Winterreifen auf Sommerreifen — oder?
    Die superschönen Aufnahmen von Providencia erinnern mich an meine Segeltörns in der Karibik. Nur dort gab es soooo schönes Wasser.

    Saugt auf was ihr könnt und nehmt am Leben der Einheimischen teil!

    Hans

  5. Liebe Myriam
    Ja, wir sind unendlich dankbar für all die tollen Erlebnisse auf unserer langen Reise und können uns glücklich schätzen, bzgl. Krankheiten so glimpflich davongekommen zu sein.
    Wir werden es weiterhin geniessen und schon bald den nächsten Blogbeitrag veröffentlichen :-)!
    Herzlichst,
    Sara

  6. Liebe Sara und Fabio
    Wow! Ihr zwei seid so gut ihr habt wirklich wie ich sehe das Abenteuerliche Weltreisen entdeckt. Einfach toll! So genial, das ihr die Möglichkeit hattet mit einem einheimischen Fischrmaen mit viel Mühe und Geduld einen so leckeren Fisch im schönen Paradiesischen Meer ? Erangeln konntet.
    Wie immer bleibt auf der Hut ? und gibt acht auf verseuchtes Wasser!! Kann Magenkrämpfe bis zu kolera usw auslösen
    Liäbs Grüeßli weiterhin gute Reise sendet euch herzlich Myriam

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